Zirbenholz ist vielen Österreichern von der guten alten Zirbenstube zuhause bekannt. Diese Zirbenstuben findet man vor allem im ländlichen Raum in den Alpen. Der angenehme Geruch in einer Zirbenstube kommt von den ätherischen Ölen im Zirbenholz, die auch dazu beitragen, dass das Holz auf den Menschen entspannend und wohltuend wirkt.
Zirbenholz für Möbel und Betten

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Aber aus Zirbenholz kann man noch mehr machen. Die Schnitzereien aus dem Grödnertal, die weltberühmt für ihre Details sind, werden hauptsächlich aus Zirbenholz hergestellt. Das Holz ist weich und lässt sich daher gut mit dem Schnitzmesser bearbeiten. Auch für den Möbelbau ist Zirbenholz gut geeignet. Für Kästen wird es gerne verwendet, da es Motten fernhält, und auch in der Küche findet man in vielen Haushalten die typische Maserung der Zirbe. Das Zirbenbett ist in den letzten Jahren zum Verkaufsschlager für viele Tischlereien geworden und auch Pölster werden mit Zirbenspähnen gefüllt.
Zirbenschnaps – Ein Genuss
Aus den Samen der Zirbe wird ein Schnaps hergestellt, der weit über die Grenzen des Alpenraumes für seinen angenehm süßlichen Geschmack bekannt ist. Der Zirbenschnaps ist in kleinen Dosen genossen gut verträglich und darf auf keiner Schihütte fehlen.
Die Zirbe kommt nur in den Alpen und in kleinen Teilen der Karpaten vor. Das macht das Holz natürlich sehr wertvoll und gefragt. Der Baum wächst nur im alpinen Gelände, auf über 1000 Meter, und hält auch die kältesten Winter aus. Oft sieht man in den Alpen schon über der eigentlichen Baumgrenze eine Zirbe alleine im Gelände stehen, die sich mit den Wurzeln in den Felsen verankert hat.
Wer also das nächste mal über ein Bett oder ein Möbelstück aus Holz nachdenkt, sollte auch die einheimische Zirbe in Betracht ziehen.



