Diplomprüfungen, blauer Gürtel & Sparring
admin Januar 21st, 2008
Grüß euch Leserschaft!
Vom Sommer bis jetzt (Mitte Jänner) ist die Zeit richtig verflogen. Ich habe pünktlich mit 01. September zu lernen angefangen und bis zum 20. Dezember nahezu nichts anderes gemacht. Da mich mir ja ein Studium mit 3 Diplomprüfungen (jeden schriftlich und dann, bei bestehen, auch noch mündlich) ausgesucht habe erwartet mich der Spaß von Februar bis April noch ein drittes Mal.

Über die Weihnachtsferien habe ich den alljährlichen Weihnachtsmarathon hinter mich gebracht, der dann in nach 2x Kärnten und 1x Burgenland in Wien geendet hat. Heuer hab ich die Anja mit zu Großeltern und Stiefmutter gebracht und wir hatten eine sehr angenehme Zeit (nachdem die ganze Weihnachtsgeschichte beendet gewesen ist). In Wien habe ich mich dann dazu breit schlagen lassen und wir haben den Tiergarten Schönbrunn besucht. Und ich muss sagen: ich bin schwer begeistert. Ich glaube als Jugendlicher war ich das letzte Mal und habe das ganze eigentlich nicht soooo toller Erinnerung behalten. Aber die letzten Jahre haben dem Tiergarten sehr gut getan. Mit „Dschungel- Erlebnis-Haus“, vielen Raubkatzen, die man jetzt dank riesiger Glasscheiben WIRKLICH gut sehen und beobachten konnte, über die großen Gehege hat mich das ganze sehr beeindruckt. Auch der Idee für die Tiere jetzt Sponsoren zu suchen und sich „imperialer Tiergarten Schönbrunn“ zu nennen kann ich mich als ÖBWLer wirklich erwärmen.
Sylvester habe ich mit Anja, Mimi, Christoph und Tine gefeiert. War wirklich lustig und kurzweilig. Da ich ja neben Weihnachten eigentlich auch kein wirklicher Sylvesterfan bin war ich dieses Jahr richtig begeistert. Kung Fu Kinder, Raketen und so…
Rückblickend auf 07 kann ich noch berichten, dass im Dezember meine Aikidoprüfung zum 2 Kyo (also blauer Gürtel) bestanden habe. Natürlich bin ich mächtig stolz drauf, auch wenn die Prüfung aus meiner Sicht „ein wenig“ holprig war, und ich wieder einmal froh bin diese Prüfungssache hinter mir zu lassen und mich schlicht und einfach am „bloßen“ Aikido erfreuen zu können, ohne irgendwelche Hintergedanken. Gerade dieses Wochenende habe ich wieder einen Lehrgang hier in Klagenfurt besucht, der sehr lehrreich und unterhaltsam war.

Von der Muay Thai Front gibt es auch neues zu berichten: Ich hatte mein erstes Sparring. Nach fast einem Jahr Training habe ich beschlossen jetzt Freitags aufs Aikido zu verzichten und endlich einmal beim MT aufzutauchen um zu sparren.. Ich bin zwar Ende des Sommers, ich glaube gleich zu Beginn des Septembers, zu den Fortgeschrittenen (der höchsten Stufe im Center) aufgestiegen, aber die Aikidogürtelprüfung (jetzt mit 3 Trainings, was ja grundsätzlich traumhaft ist) und auch die Diplomprüfungen haben beide von meiner Energie gezehrt, so das ich nur 1-2x die Woche zum MT gehen konnte. Na ja… neues Jahr, neue Motivation, neue Zeiteinteilung. Weniger Aikido mehr MT jetzt bis zum Frühling einmal. Ich also dort mit leicht flauem Gefühl hinmarschiert, aufgewärmt und dann begonnen. 2 Minuten sparren, dann 2 Minuten Pause und dann gegen den nächsten 2 Minuten. Begonnen hats mit da Sandra (Kickboxmeisterin) eh noch sehr freundschaftlich und locker, weiter ists gegangen mitm Rene „High Tower“, der mir eine ganz heftige, linke Gerade reingedonnert hat und dann schließlich schon recht tough mitm Hannes und besonders mitm Stephan (ich sage nur rechte Schwinger…). Mein Trainer, Dominik, ist am Rande gestanden und hat beide Seite gelobt und mit Tipps versorgt. Mein Tipps waren meistens: „Nimm die Hände hoch!“, „Deck ordentlich!“ und „Hör auf nach den Fäusten zu fassen, dass hier ist ja kein Aikdio!“ Besonders letzteres ist ein guter Tipp gewesen, da meine eigenen Hände ja in 12 Unzen Handschuhen gesteckt sind mit denen ich mir nicht mal den Mundschutz gescheit rein tun konnte, geschweige denn irgendwelche Hände fassen. Da merkt man auch die Nachteile von Cross Training. Am Schluss war ich dann schon richtig fertig und gerade meine aller letzte Partie gegen den Rene hat sich dann gezogen und die 2 Minuten sind mir ewig vorgekommen.
Als ich dann schließlich bei der Anja ins Bett gefallen bin, war ich so erschöpft wie schon sehr lange nicht mehr zuvor in meinem Leben. Glaube die 42 Stunden durch wach sein wie ich aus Japan zurückgekommen bin, waren ungefähr die gleich Liga von Erschöpfung. Am Samstag bin ich dann aufgewacht und mein Körper ist noch immer unter Spannung gestanden. Habe jeden Muskel vom Scheitel bis in die Zehen gespürt. Wohl ein Zeichen meines Körpers, dass er etwas vollkommen Neues und Ungekanntes geleistet hat. Weh hat mir nichts getan außer meinem Kopf. Jedes mal wenn ich mich bewegt habe, hat er ein wenig geschmerzt. Den ganzen Samstag und Sonntag. Die Linke die mich da zurück taumeln hat lassen hat da wohl ihre Spuren hinterlassen. Na ja… jetzt weiß ich wenigstens wie sich so was anfühlt und _warum_ man die Hände brav oben halten sollte, auch wenn man noch so müde und außer Atem ist. *g* I know you are tired. Be tired later!
Zum Abschluss noch etwas friedlicheres:
Meine Order of the Skype Runde, die ebenso Ende Sommer angefangen hat, ist letztes Wochenende zu Ende gegangen. Die gesamte Dale Saga (rund um die Befreiung Randal Morns) haben sie durchgespielt und schlussendlich Dagger Falls von den Zhentarim befreit und den rechtmässigen Herrscher zurück auf seinen Thron gebracht. Auch wenn mir das Spielleiten eindeutig nicht soviel Vergnügen macht wie das selber spielen, so muss ich doch sagen, dass mir die ganze Geschichte sehr gut gefallen hat und ich auch mit meinen Spielern, die sich stets brav eingebracht haben, sehr zu frieden war. Ewig wird mir wohl Gragak in Erinnerung bleiben, die mit ihrem Sword of the Dales grundsätzlich mehr Schaden gemacht hat, als die Gegner Hit Points gehabt haben. *s* Vielleicht mache ich ja mal eine Fortsetzung.
In diesem Sinne: Hoffe euch geht es gut und wir sehen einander bald wieder.
Ciao!

Nach meiner ÖBWL Diplomprüfung konnte ich ein paar Nächte nicht ausschlafen, weil ich noch zu aufgekratzt war. Einmal bin ich aufgewacht, habe die Rollos hochgekurbelt und die schneebedeckte Gerlitzen im Licht der aufgehenden Sonne angesehen. War ein ergreifender Anblick und ein besonderer Augenblick in meinem Leben.

Doch während wir dort waren hatten wir eigentlich ziemliches Glück mit dem Wetter und so war ich sogar einmal im Tagliamento “baden” (war eiskalt, aber ich wollt nicht duschen gehen. Festival halt. *sss*)
Doch zum Glück gibt es auch noch erfreuliche Dinge zu berichten. Mit Günther der heuer wegen seines Praktikums in Deutschland nicht am See sein konnte, waren wir in den Betriebsferien 

Im Badesommer bin ich dann ziemlich viel mit da Anja am See gelegen, wir haben einige (Frei-)Bäder am Nordufer ausprobiert und viele schöne Sonnenstunden gehabt. In Velden ein bisschen fortgegangen, Boot gefahren und eine wunderbare Zeit verbracht.












